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Projekte 2003 |
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| T-101/03 |
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Seminar und Fakultätstagung
in Genf, 26.-28. Mai 2003
Gesuchsteller: Prof. Dr. Christine Lienemann, Theologische Fakultät
Universität Basel, Fr. 1'000.-
Um die Theologiestudentinnen und -studenten mit der Welt
der Wirtschaft und der Naturwissenschaften zu konfrontieren,
findet die dreitägige Fakultätstagung in Genf statt.
Nach dem Besuch des CERN soll ein Gespräch mit einem
Elementarteilchenphysiker folgen, der seine Weltsicht mit
den Theologen diskutiert. Die Finanzierung der Reisekosten
des Physikers, Dr. Heinrich Saller, Heisenberg-Institut der
Max Planck-Gesellschaft, München, ermöglicht den
Dialog zwischen Theologie und Physik.
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| T-103/03
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"Wege
zur Unsterblichkeit? Dialog mit Religion, Naturwissenschaft,
Spiritualität"
Ausstellung mit Rahmenveranstaltungen im Landesmuseum, vom
19. September bis 30. November 2003
Gesuchsteller: Regula Zweifel, Schweizerisches Landesmuseum,
Zürich, Fr. 6'200.-
Zahlreich sind die Versuche, sich unsterblich zu machen.
Die Ausstellung
"Wege zur Unsterblichkeit?" zeigt drei dieser Methoden
auf: Religion,
Naturwissenschaft und der Spiritualität. Die Ausstellung
in der Ruhmeshalle zeigt dies als drei parallele Räume, die es zu durchschreiten
gilt, um zurückzukehren zu den anderen Wegen. Im Salon
rouge ist das "Cafe Unsterblichkeit" eingerichtet,
wo Naturwissenschaft, Religion und Spiritualität zum
Dialog finden. Begleitende Veranstaltungen dienen dazu, den
Dialog zu führen und zu vertiefen.
Der Beitrag ist vorgesehen für das Honorar des Experten
Prof. Ernst P. Fischer und für die beiden Rahmenveranstaltungen:
Mittwoch, 15.10. 2003, 19.30 Uhr:
"Ewiges Leben im Diesseits?":
Der Sozialpychologe Hans Rudolf Schelling und Genforscher
Ernst Hafen diskutieren mit Ernst P. Fischer über die
Biologie des Alterns und erfolgreiche Strategien des Altwerdens
und Altseins.
Mittwoch, 29.10. 2003, 19.30 Uhr:
"Vom Reagenzglas zur gesellschaftlichen
Akzeptanz".
Der Naturwissenschafter Wolfgang Holzgreve, die Politikerin
Barbara Haering, der Unternehmer Thomas B. Cueni und der Ethiker
Klaus Peter
Rippe wagen den Dialog zwischen Forschungsfreiheit, sozialer
Nachhaltigkeit,
ökonomischer Gewinnorientierung und moralischer Verantwortung.
www.unsterblichkeit.ch
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| R-106/03 |
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"Science & Society"
Universität Luzern
Gesuchsteller: Dr. Andréa Belliger, Dr. David Krieger,
lic.theol. Peter G. Kirchschläger Institut für Kommunikation
und Kultur (IKK), Universität Luzern
Fr. 50'000.-
Das Institut für Kommunikation der Universität
Luzern hat im Jahre 2002 die "Science and Society"
Konferenzen ins Leben gerufen. Ziel ist, Politiker und Wissenschafter
miteinander über aktuelle wissenschaftliche Themen direkt
ins Gespräch zu bringen. Das begleitende Forschungsprojekt
will die Möglichkeiten und Grenzen der Kommunikation
zwischen Wissenschaft und Politik untersuchen sowie theoretische
Grundlagen zur Gestaltung von Wissensprozessen und auch organisatorische
Rahmenbedingungen formulieren.
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| T-109/03 |
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"Gen-Dorf" anlässlich
der Tage der Genforschung 2003
Gesuchsteller: Prof. Dr. Adriano Aguzzi, Universität
Zürich, Astrid Kugler, "Verein Forschung und Leben",
Zürich
Fr. 10'000.-
Fachleute verschiedener Zürcher Hochschulinstitute zeigten
am 23. Mai 2003 am Hechtplatz in Zürich ihre aktuellen
Forschungsarbeiten und informierten über die Grundlagen
der Gentechnik. Schulklassen wurde auch Gelegenheit geboten,
selbst Experimente durchzuführen anhand von Themen wie:
- Wie sich Pflanzen gegen Viren und Pilze wehren
- Transgene Pflanzen als Umweltkünstler
- Immunodrugs: neuartige Impfstoffe gegen chronische Erkrankungen
- Hefezellen, winzige Helfer in der Medikamentenentwicklung
- Prionenforschung: mysteriösen Eiweissen auf der Spur.
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| F-110/03 |
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"Crossing boundaries between
normal and paranormal"
Gesuchsteller: Prof. Peter Brugger, Universitätsspital,
Zürich
Fr. 149'081.-
Paranormale Fähigkeiten, welche bestimmte Personen,
insbesondere bei Telepathieexperimenten zu zeigen scheinen,
sind möglicherweise auf das Phänomen "Implizites
Lernen von Reihen" zurück zu führen - eine
Fähigkeit, versteckte Muster unbewusst wahrzunehmen.
Ein Exponent der Parapsychologie (John Palmer) und ein skeptischer
Neuropsychologe (Peter Brugger) wollen in einer Serie von
streng kontrollierten Experimenten dieses Phänomen untersuchen.
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| P-113/03 |
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"Recording of Prof. Richard Ernst
Interview"
Gesuchsteller: Sir Harry Kroto, Vega Science Trust, Brighton,
UK
Fr. 24'488.-
Der Vega Science Trust des Nobelpreisträgers Prof. Harold
Kroto hat eine Reihe von Interviews mit grossen Wissenschaftern
und Wissenschafterinnen publiziert. Diese sind als DVD, Fernsehsendungen
und per Internet zugänglich. Ziel ist es, die Gedanken
und die Motivation dieser Persönlichkeiten einem weiteren
Publikum, insbesondere den Jugendlichen zu vermitteln.
Die cogito foundation übernimmt die Kosten für die
Aufnahme und den Schnitt eines Interviews mit dem Nobelpreisträger
Prof. Richard Ernst, ETH Zürich.
play the video
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| T-114/03 |
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Forum "cogito ergo
sum"
Abend im Haus zum Vorderen Sessel, Freitag, 31. 10. 2003
Gesuchsteller: Prof. Hans Leuenberger, Dr. Michael Kessler,
Forum «cogito ergo sum»,
Basel,
Fr. 2'100.-
Der Naturwissenschafter Dr. Michael Kessler und die Philosophin
Prof. Dr. Annemarie Pieper referieren zum Thema: Wie verändert
technischer Fortschritt, der in ein neues System der Kommunikation mündet,
die Gesellschaft? Vor über 500 Jahren leitete der Buchdruck das
Ende der mittelalterlichen Welt ein – und heute? Natur- und geisteswissenschaftliche
Ansätze sollen nicht in Konfrontation ausmünden, sondern die
jeweilig andere Seite zum Denken anregen. |
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| T-116/03 |
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Conference: "Maps and
Images: How They Have Transmitted Visual Knowledge Along
The Silkroad"
Gesuchsteller: Dr. Andreas Kaplony, Orientalisches Seminar
der Universität Zürich, Fr. 12'250.-
Das orientalische Seminar veranstaltet am.14. Mai 2004 einen
Kongress zum Thema: Die Seidenstrasse als Achse für
den Austausch von visuellem Wissen. Die Konferenz ist eine
Arbeitstagung mit stark interdisziplinären Charakter
(Astronomie, Kartographie, Klimatologie, Geographie, Medizin,
Kunstwissenschaften, Kulturwissenschaften, Mediävistik,
Islamistik, usw.). Zur Finanzierung des interdisziplinären
Gesprächs zwischen Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften
werden die Reisekosten (11'250.-) und die Honorare (1'000.-)
der an der Tagung auftretenden Referenten übernommen.
CONFERENCE FINAL REPORT |
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| T-118/03 |
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"Neuland Forschung": Eine
Ausstellung über lebende Modelle als Modelle des Lebens
(2004 Landesmuseum)
Gesuchsteller: Dr. Isabel Klusman, Dr. Petra Bättig,
Universität Zürich/Life Science Zurich, Fr.
50'000.-
Life Science Zurich und das Landesmuseum organisieren von
März bis Juli 2004 eine durch die Uni Zürich betreute
Ausstellung (Gruppenführungen und Laborraum für
Schulen) zum Thema "Faszination Forschung". Ziel
der Ausstellung ist, die Neugier der Forscher einem breiten
Publikum zu zeigen und darzustellen, wie Life Science Forschung
grundlegende Fragen des Lebens zu klären versucht. Thematisiert
wird auch die soziale und kulturelle Verarbeitung von Forschungsresultaten.
Der mit diesem Beitrag finanzierte cogito-Raum am Schluss
der Ausstellung soll den Besuchern helfen, die Erfahrungen
und Erkenntnisse des Gesehenen zu verarbeiten und zu vertiefen
und das Erlebte zu hinterfragen.
Website: www.dergespiegeltemensch.ch
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| R-119/03 |
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"Öffentliche oder autonome
Wissenschaft?"
Gesuchsteller: Prof. Dr. Sabine Maasen, Mario Kaiser, Universität
Basel, Fr. 30'262.50
Die Öffentlichkeit erwartet heute von der Wissenschaft
oft nicht nur wahres und gesichertes Wissen, sondern ethische
Unbedenklichkeit oder Nachhaltigkeit. Zahlreiche soziologische
Untersuchungen über die Interaktion von Wissenschaft, Öffentlichkeit
und Politik handeln quasi einen Tauschvertrag zwischen Wissenschaft
und Öffentlichkeit aus. Dabei wird häufig der Erhalt
der Technologie gegen Forschungsfreiheit eingetauscht. Im
Gegensatz zu diesem Ansatz will die zweiteilige Analyse sich
aus geisteswissenschaftlicher Perspektive empirisch der Forschungspraxis
in den Naturwissenschaften annähern. Die Studie beleuchtet
die wissenschaftsinterne und die wissenschaftsexterne Kommunikation
der Nanowissenschaften und will damit zeigen, wo die Ursachen
für Störungen in der Kommunikation der Wissenschaft
mit der Öffentlichkeit liegen und wie Wissenschafter
in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit auf deren
Forderungen reagieren und wissenschaftliche Gütekriterien
einbringen können. Durch die Publikation der Arbeit
soll eine breite Diskussion ausgelöst werden. |
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| T-120/03 |
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"Homo
Sapiens Technicus? Wie wird das Verhältnis von Technik
und Gesellschaft verstanden?"
Gesuchsteller: OK Homo Sapiens Technicus (Interuniversitäres
Kolloquium, 23.-25. Januar 2004), Markus Schaffner, Prokjektleiter,
Institut für Soziologie, Universität Basel, Fr.
3'000.-
Seit Herbst 1998 organisieren die Soziologiestudenten der
Universität Basel jährlich ein interuniversitäres
Kolloquium an einer schweizerischen Universität. Die
Themen stammten bisher aus dem Bereich von Soziologie und
Gesellschaft. Im Januar 2004 findet das Kolloquium (Freitag
bis Sonntag) zum Thema Gesellschaft und Technik statt. Ziel
ist es, das Verhältnis von Technik und Gesellschaft
aus verschiedenen Blickwinkeln und Fachrichtungen zu beleuchten
und auch den Dialog zwischen jungen Wissenschaftern und der
Industrie zu ermöglichen. Dazu werden Studierende sowohl
der Geistes- wie auch der Naturwissenschaften eingeladen.
Es finden auch technische Exkursionen statt. Da die Berührungspunkte
zwischen den Disziplinen kaum formalisiert sind, könnte
das Kolloquium einen ersten Beitrag zu einem fruchtbringenden
Dialog zwischen jungen Studierenden verschiedener Fakultäten
führen. Die cogito foundation unterstützt dieses
Anliegen und wird die Verpflegung an diesem Kolloquium finanzieren. |
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