Der «cogito-Preis» wird alle zwei Jahre verliehen.

Der mit Fr. 50'000.- dotierte cogito-Preis wird an Personen verliehen, die eines der beiden Ziele der Stiftung Geistes- und Naturwissenschaften zusammenbringen oder Verständnis für die Denkweise der Naturwissenschaften schaffen, exemplarisch erfüllen.

 

  • «cogito-Preis 2016» an Derek A. Muller, PhD in Physics Education Research «How videos can increase the understanding of Science and the Scientific Method»

    Mittwoch, 13. Juli 2016, 16:30 Uhr
    Universität Zürich Zentrum, Aula KOH B-10
    Der Stiftungsrat der cogito foundation hat den «cogito-Preisträger 2016» gewählt. Der cogito-Preis geht an Dr. Derek Muller, Gründer des YouTube-Kanals "Veritasium". Er erhält den Preis als Anerkennung für die jahrelange Auseinandersetzung mit der Frage wie naturwissenschaftliche Erkenntnisse einem breiten Publikum vermittelt werden können, sowie die konsequente Umsetzung der dabei gewonnenen Einsichten auf YouTube.

     

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  • «cogito-Preis 2014» an Prof. Dr. Donat Fäh: «Die Erdbebenkatastrophe 1356 in Basel - eine Beurteilung im Kontext der regionalen seismischen Gefährdung»

    Freitag, 26. September 2014 16:30 Uhr
    Universität Zürich Zentrum, Aula KOL 201
    Der Stiftungsrat der cogito foundation hat an seiner Sitzung den «cogito-Preisträger 2014» gewählt. Der cogito-Preis geht an Prof. Dr. sc. nat. Donat Fäh, Mitarbeiter beim Schweizerischen Erdbebendienst (SED) und Professor an der ETH Zürich. Er erhält den Preis als Anerkennung für die Neubeurteilung des Erdbebens von Basel im Jahre 1356 und für dessen Bewertung im Kontext der regionalen seismischen Gefährdungs- und Risikoanalyse. Für diese Studien motivierte er eine multidisziplinäre Arbeitsgruppe zur engen Zusammenarbeit.

     

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  • «cogito-Preisträger Symposium» zum Thema Grenzen

    Samstag, 7. September 2013 um 15:30
    Universität Zürich Zentrum, Aula KOL 201
    Seit 2002 hat die cogito foundation sechsmal Personen ausgezeichnet, welche die Ziele der Stiftung, Geistes- und Naturwissenschaften einander näher zu bringen, in besonderem Masse erfüllen. Es ist gelungen diese sechs Persönlichkeiten zusammen zu bringen, um das Thema "Grenzen" auszuloten. Das Thema ist vielfältig - nicht umsonst gibt es für das deutsche Wort mindestens drei englische Übersetzungen:
    Frontiers: Die Grenzen zwischen Bekanntem und Unbekanntem, zwischen Altem und Neuem. Dort, wo Pioniere sind.
    Borders: Grenzen zwischen Bereichen und Gebieten. Grenzen, die zu überprüfen sind. Sind sie sinnvoll, hinderlich oder schützen sie gar etwas? Kann man, darf man, muss man sie überwinden?
    Limits: Die absoluten Grenzen. Die Grenzen des Möglichen. Die Grenzen der Erkenntnis. Die Grenzen des Wachstums. Die Grenzen des Erlaubten. Tabus. Wie starr sind sie? Kann man sie überwinden, verschieben?
    Es gibt weitere Grenzen, zum Beispiel Phasengrenzen. Man kennt sie aus der Physik: Grenzen in einem Phasendiagramm. Kann man dieses Konzept ausserhalb der Physik anwenden? In der Soziologie? In der Finanzwirtschaft?
    Wissenschaftliche Arbeit stösst zwangsläufig an mindestens eine dieser Grenzen. Jeder Preisträger wird das Thema aus seiner Warte beleuchten. Die anschliessende Diskussion mit allen Preisträgern wird den Umgang mit Grenzen, das An-Grenzen-Stossen, das Überwinden von Grenzen und das Selbst-Erforschen von Grenzen weiter vertiefen.

    Von klugen Pferden und einfältigen Mediennutzern

     

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  • «cogito-Preis 2012» an Dr. Rita Gautschy: «Astronomie im Alltag antiker Kulturen»

    Mittwoch, 12. September 2012, 17:00 Uhr
    Universität Zürich Zentrum, Aula KOL 201
    Der cogito-Preis wurde am 12. September 2012 in der Aula der
    Universität Zürich an Dr. Rita Gautschy übergeben. Die Preisträgerin erhielt den «cogito-Preis
    2012» in Anerkennung ihrer herausragenden Arbeiten zur nahöstlichen Chronologie, in
    denen es ihr gelungen ist, ihre Kenntnisse der Himmelsmechanik und der Kultur
    Ägyptens und Mesopotamiens erfolgreich zu vereinen. Bei ihr ist nicht die Astronomie
    eine Hilfswissenschaft für die Altertumswissenschaften oder umgekehrt, sondern beide
    erfahren neue Impulse.

     

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  • «cogito-Preis 2010» an Reto U. Schneider: «Wie man einen toten Wal versenkt - Mit verrückten Experimenten wissenschaftliche Neugier wecken»

    Mittwoch, 1. Dezember 2010, 16:30 Uhr
    Universität Zürich Zentrum, Aula KOL 201
    Am 1. Dezember 2010 fand an der Universität Zürich die fünfte Verleihung des «cogito-Preises»
    statt. Der Preis ging an Reto U. Schneider, stv. Redaktionsleiter NZZ
    Folio. Der Präsident der 2001 gegründeten Stiftung mit Sitz in Wollerau, Dr. Simon Aegerter,
    sagte zu Beginn der Feier, dass die cogito foundation erstmals einen Wissenschaftspublizisten
    auszeichne. Dies, weil der Stiftungsrat beschlossen hat, neben der Förderung der Zusammenarbeit
    zwischen Geistes- und Naturwissenschaften auch den zweiten Teil der Zielsetzung: "Die
    Stiftung bezweckt auch, ein besseres Verständnis für die Denkweise der Naturwissenschaftler in der
    Öffentlichkeit zu erreichen und die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung
    zu zeigen" vermehrt zu fördern. Mit der Auszeichnung von Reto Schneider manifestiert sie diese
    Verschiebung der Gewichte.

     

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  • «cogito-Preis 2008» an Prof. Dr. Michael Esfeld: «Die philosophische Herausforderung der Naturwissenschaften»

    Mittwoch, 15. Oktober 2008, 16:30 Uhr
    Universität Zürich Zentrum, Aula KOH B-10
    Am 15. Oktober 2008 fand an der Universität Zürich die vierte Verleihung des «cogito-Preises»
    statt. Der Preis ging an Professor Dr. Michael Esfeld, Professor für
    Wissenschaftsphilosophie an der Universität Lausanne und Leiter des Programms
    "Epistemologie und Wissenschaftsgeschichte" der ETH Lausanne. Der Präsident der 2001
    gegründeten Stiftung mit Sitz in Wollerau, Dr. Simon Aegerter, sagte zu Beginn der Feier, dass
    die Tatsache, dass man sich für den cogito-Preis ebenso wenig bewerben könne wie für den
    Nobelpreis, äusserst würdige Kandidaten hervorbringe.

     

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  • «cogito-Preis 2006» an Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger: «Die Kunst, das Unbekannte zu erforschen»

    Mittwoch, 25. Oktober 2006, 16:30 Uhr
    Universität Zürich Zentrum, Aula KOL 201
    Am 25. Oktober 2006 fand in der Aula der Universität Zürich die dritte Verleihung des «cogito-Preises» statt. Der Preis ging an Professor Dr. Hans-Jörg Rheinberger, Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Stiftungsrat Professor Rüdiger Wehner würdigte in seiner Laudatio Rheinbergers originelle wissenschaftshistorische Analysen. In seinem Vortrag: «Über die Kunst, das Unbekannte zu erforschen», legte der Preisträger beredtes Zeugnis seiner Arbeiten ab. Durch sein breites, disziplinübergreifendes Wirken und seine umfassende Ausbildung in Philosophie wie auch in Molekularbiologie, personifiziert Hans-Jörg Rheinberger die Ziele der cogito foundation: Die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Wissenskulturen. Der Präsident der 2001 gegründeten Stiftung mit Sitz in Wollerau, Dr. Simon Aegerter, forderte zu Beginn der Feier gut verdienende und vermögende Personen auf, vermehrt Gelder für Bildung und Forschung zu stiften: „Bildung und Forschung sind die soziale Fürsorge für die Schweiz von morgen“ meinte er.

     

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  • «cogito-Preis 2004» an Prof. Dr. Ernst Fehr: «Die Natur des menschlichen Altruismus» und Prof. Alex Kacelnik: «The tribulations of Rationality in Philosophy, Economics and Biology»

    Mittwoch, 20. Oktober 2004, 16.15 Uhr
    Universität Zürich Zentrum, Aula KOL 201
    Am 20. Oktober 2004 fand in der Aula der Universität Zürich die Verleihung des cogito Preises statt. Geehrt wurden zu gleichen Teilen die Professoren Ernst Fehr von der Universität Zürich und Alex Kacelnik von der Universität Oxford, GB. Die cogito foundation, die zum Ziel hat, Natur- und Geisteswissenschaften einander näher zu bringen, würdigte die beiden Forscher für ihre Beiträge zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Wissenskulturen.

    Ernst Fehr erhält Oskar-Morgenstern Medaille

     

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  • «cogito-Preis 2002» an Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer

    Samstag, 27. April 2002, 10 Uhr
    Universität Zürich-Irchel, Auditorium Maximum
    Anlässlich des Dies academicus der Universität Zürich verlieh die cogito foundation, mit Sitz in Wollerau, erstmals den cogito-Preis. Preisträger ist der Ulmer Psychiater Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer. Er erhält die Auszeichnung für seinen Beitrag zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Geistes- und Naturwissenschaften. Manfred Spitzer hat die Stärke transdisziplinären Forschens bewiesen, indem er mathematische Modelle neuronaler Netzwerke in der klinischen Psychiatrie angewendet hat, insbesondere in Untersuchungen zu Phantomschmerz und Schizophrenie. Er hat seine Arbeiten einer weiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht mit Büchern wie „Geist im Netz“ und „Musik im Kopf“.

    Tagung am 17. Oktober 2002 zum Thema: «Wie lernt unser Gehirn»
    ETH Zürich, Auditorium Maximum.